Warum Shopfloor Management zu mehr Leistung führt

Shopfloor Management

Shopfloor Management holt die Führungskraft zurück an den Ort des Geschehens. Entscheidungen können so wieder direkt und schnell getroffen werden, und das am Ort der Wertschöpfung. Entstandene Probleme werden vor Ort von den Führungskräften direkt angesprochen und gemeinsam mit den Mitarbeitern dort gelöst, wo sie entstehen – am Arbeitsplatz.

Die stabile, vertrauensvolle Beziehung auf Augenhöhe zwischen Chef und Mitarbeiter ist der wichtigste Leistungstreiber. Sie geschieht jedoch nicht um ihrer selbst willen, sondern dient dazu, dass die Mitarbeiter ihre Bestleistung immer wieder aktualisieren und einen bedeutenden Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Zukunftsgestaltung des Unternehmens beisteuern können.

Was heißt eigentlich Shopfloor Management?

Ursprünglich kommt Shopfloor Management aus der Fertigung. Der englische Begriff „Shopfloor“ bedeutet ins Deutsche übersetzt Werkstatt oder Fertigung. Unter dem Begriff „Management“ versteht man sämtliche Leitungs- und Führungsaufgaben zur Leistungserstellung. Aus dieser begrifflichen Übersetzung bedeutet Shopfloor Management die Leitungs- und Führungsaufgaben einer Fertigung. Ferner kann Shopfloor Management als Instrument zum „Führen am Ort der Wertschöpfung“ gesehen werden. Dabei ist Shopfloor Management nicht als Controlling-Tool zu verstehen, sondern als ein ganzheitliches Führungsinstrument.

Da sich Shopfloor Management hervorragend in der Fertigung bewährt hat. Wird mittlerweile das ganzheitliche Führungsinstrument (Shopfloor Management) auch in anderen Unternehmensbereichen erfolgreich praktiziert.

Die drei wesentlichen Vorteile von Shopfloor Management für Ihre Praxis

Vorteil Nr. 1

Sie verbessern kontinuierlich Ihre Prozesse und Abläufe

  • Stillstände können reduziert werden, weil Fehlentwicklungen schnell vor Ort erkannt werden.
  • Schnelles Eingreifen ist möglich.
  • Effektivität der Prozesse wird gesteigert, weil Verschwendung und Verluste minimiert werden können.
  • Wichtige Entscheidungen werden vor Ort getroffen.
  • Die Gründe für Fehlentscheidungen können auf der Basis von Fakten getroffen werden.
  • Weil die Mitarbeiter vor Ort eingebunden sind, kommt es zu schnelleren Reaktionen.
  • Aus Fehlern kann direkt gelernt werden. So setzt sich ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess in Gang.
Vorteil Nr. 2

Sie erreichen eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit durch Wertschätzung und Anerkennung

  • Die Mitarbeiter erfahren endlich die Wertschätzung, die sie verdienen und werden als eigenständig handelnde Menschen mit hohem Verantwortungsgefühl wahrgenommen.
  • Durch eine wertschätzende Anerkennungskultur und die Nähe der Führungskräfte vor Ort fühlen sich die Mitarbeiter ernst genommen und wertgeschätzt.
  • Es entsteht ein Vertrauensverhältnis zwischen Führungskräften und Mitarbeitern.
  • Mitarbeiter partizipieren an der Qualitätsverbesserung der Produkte und der Arbeitsprozesse.
  • Eine gemeinsam gelebte Unternehmenskultur bildet sich aus; der Identifikationsfaktor der Mitarbeiter mit der Tätigkeit, dem Arbeitsplatz, den Führungskräften, dem Arbeitgeber und dem Unternehmen insgesamt erhöht sich
Vorteil Nr. 3

Sie erhöhen die Kundenzufriedenheit durch stabilere Prozesse

  • Ein Mitarbeiter, der von der Führungskraft nur kontrolliert und dem kein Vertrauen entgegengebracht wird, kann kein Vertrauensverhältnis zum Kunden aufbauen. Ein Mitarbeiter hingegen, der von seiner Führungskraft wertgeschätzt wird, kann und wird diese Haltung mit hoher Wahrscheinlichkeit auf sein Verhalten dem Kunden gegenüber übertragen.
  • Wenn der Shopfloor-Manager im Umgang mit seinen Mitarbeitern die wertschätzende Anerkennungskultur mit Leben füllt, trägt er über den Umweg der Mitarbeitermotivation entscheidend zur Kundenzufriedenheit und zur Verbesserung der Kundenbeziehung bei.
  • Es spricht sich herum, wenn in einem Unternehmen „Wertschätzung“ nicht nur eine Floskel ist, sondern gelebt wird, indem alle Beteiligten gemeinsam daran arbeiten, für den Kunden das bestmögliche Produkt herzustellen.
  • Shopfloor Management schärft das Bewusstsein dafür, dass die einzelnen Prozessschritte aufeinander aufbauen und jeder Mitarbeiter als Lieferant des Kollegen bestmögliche Qualität liefern muss. Wer sich als Dienstleister seiner Kollegen versteht, ihm wie einem Kunden begegnet, arbeitet qualitätsorientierter.
Fazit aus gelebter Praxis:
  • Leistungssteigerungen werden durch eine wertschätzende Führungskultur erreicht – die entsprechende Führungsphilosophie lautet: ZukunftLeistungMenschlichkeit.
  • Führungsphilosophie und Führungshaltung „Shopfloor Management“ führt zur Verbesserung der Arbeitsprozesse, der Produktqualität, der Mitarbeitermotivation und der Kundenorientierung

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